SPALTE1-HEFT-BILD-TITLE
SPALTE1-HEFT-TITEL
Heft SPALTE1-HEFT-NUMMER / SPALTE1-HEFT-JAHRESZEIT
Abonnieren / Bestellen

Die Redaktion BAHAMAS unterstützt den Aufruf zum CSD:

 

PACE NON CÉ SENZA LIBERAZIONE!*

 

Es war unübersehbar.

Im Frühjahr hingen überall Regenbogenfahnen aus Fenstern und von Balkonen. „So viel Bekenntnisdrang, da wird mir ganz schwummrig!“, werden all jene gedacht haben, die sich, wie auch immer, zur queer community rechnen.

Aber die Fahne sah genauer betrachtet ein wenig anders aus, als jene altbekannte, die auch schon beinahe peinlich war: Sie besitzt einen zusätzlichen Streifen in türkis und die Buchstaben P, A, C und E sind mit weißem Stoff draufgenäht.

Für Frieden also, auf italienisch.

Und wer ist nicht für Frieden?

Aber fangen wir von vorne an:

 

„Pace“: Vatican’s Revenge

Alex Zanotelli, 65, ist katholischer Priester und war viele Jahre für seine Kirche als Missionar in Kenia und im Sudan tätig: einer dieser üblen Kolonialisten, die es immer noch nicht lassen können? Weit gefehlt, diese Vita ist im Gegenteil die unabkömmliche Voraussetzung für Padre Zanotellis momentane Tätigkeit: Er ist der Mann des Vatikans in den Reihen der alternativen Linken Europas und ein prominentes Aushängeschild der Anti-Globalisierungsbewegung in Italien, wo er gemeinsam mit Auschwitz-Relativierern wie Noam Chomsky auftritt, dem amerikanischen Stichwortgeber der No-globals.

Im Rahmen des Europäischen Sozialforums der Anti-Globalisierungsbewegung im September 2002 initiierten die Missionare um Zanotelli in verschiedenen italienischen Städten Demonstrationen unter dem an George Orwell gemahnenden Kampagnenmotto „Giubileo degli oppressi“ – Jubelfeier der Unterdrückten. Auf einer dieser Veranstaltungen, so berichteten italienische Medien später, wurde erstmalig die Überlegung diskutiert, eine abgewandelte Regenbogenfahne für politische Stellungnahmen zum gegenwärtigen Krieg zu verwenden. Doch ob Zanotelli selbst der Erfinder war, darüber streiten sich die journalistischen Legendenschreiber: Während die „Agenzia Giornalistica Italia“ die Idee auf ihn selbst zurückführte, schrieb die italienische Ausgabe des International Herald Tribune sie dem Neffen eines der teilnehmenden Xaverianer-Missionare zu: „Wir sollten eine Kampagne starten und sie ‚Frieden von jedem Balkon’ nennen ... Die Kampagne fiel in der Öffentlichkeit auf fruchtbaren Boden. Dabei half es, dass die Fahnen ästhetisch ansprechend sind und eine positive Aussage transportieren, im Gegensatz zu einer Verneinung wie ‚no war’.“

Aus der vatikanischen Regenbogen-Initiative und der bereits vorhandenen Vertriebsinfrastruktur des katholischen Klerus entstand schnell eine erfolgreiche politische Marketingkampagne. Im Laufe des Herbstes und Winters wurde die „Pace“-Fahne zum Verkaufsschlager und verbreitete sich von Italien über die Schweiz nach Frankreich und Deutschland sowie schließlich über ganz Westeuropa; atheistische Organisationen stiegen als Wiederverkäufer ein. Als im Februar 2003 der Absatz seinen Höhepunkt von 15.000 Stück täglich erreichte, stellte die Näherei Adria Bandiere, die im Auftrag der katholischen Kirche die Fahnen produziert, auf 13-Stunden-Schichten um und übertraf in einem einzigen Quartal ihren bisherigen Jahresumsatz. Direktor Deascentis: „Fußballweltmeisterschaften können eine große Nachfrage nach der italienischen Fahne auslösen, aber ich habe noch nie etwas in dieser Größenordnung gesehen.“

Mit der Befreiung des Irak hat der Absatz zwar seinen vorläufigen Zenit überschritten, doch noch dauert die päpstliche Kampagne für den Erhalt terroristischer Diktaturen im Namen des Friedens an. Das Hijacking des Regenbogens durch die Antiimperialisten vom Petersplatz hat dauerhafte Folgen: Drei Millionen Exemplare wurden allein in Italien (58 Mio. Einwohner) verkauft, und auch in anderen europäischen Ländern wird das geraubte Symbol noch oft in der Öffentlichkeit gezeigt – die bunte Fahne mit den vier Buchstaben ist jetzt das Erkennungszeichen jener verschämten Antiamerikaner, die keine sein wollen.

 

Reclaim the Rainbow!

 

Seit Gilbert Baker in San Francisco in Anspielung auf Judy Garlands „Somewhere over the rainbow“ vom Vorabend des zweiten Weltkriegs das wichtigste Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung entworfen hatte, stand der Regenbogen für die Wertvorstellungen, die sich in der Folge von Stonewall 1969 – that’s why we’re here today, remember? – entwickelten: den Kampf darum, ohne Angst verschieden sein zu können. Und unabhängig davon, dass die Regenbogenfahne in dem Maße zum beliebigen Zeichen wurde, wie die Bewegung an ihrem scheinbaren Erfolg zugrunde ging, gibt es durchaus Gründe, gegen die päpstliche Vereinnahmung des Regenbogens Widerspruch anzumelden, weil es dieser Bewegung genau um das Gegenteil des Emanzipationskampfes von sexuellen Minderheiten geht: Ausgrenzung von Andersdenkenden, Unfehlbarkeitsansprüche, das Bündnis mit homophoben Terroristen und völkischen Diktaturen sowie das zustimmende Schweigen zur islamistischen Geschlechterapartheid.

George Orwell hätte keine bigottere politische Verdrehung erfinden können als Karol Woytilas Anti-Globalisierungsfachmann. Der Klerus und die Antiimperialisten haben den Regenbogen instrumentalisiert, um ihren Hass auf alles, was sie für westlich halten, in „ästhetisch ansprechender“ Verpackung zu präsentieren – eben jener, die das Beste am Westen, die sexuelle Emanzipation, sich einst als Symbol gesucht hatte. Und so konnte es nicht ausbleiben, dass einige wenige katholische Ewiggestrige, die den Schwindel nicht verstanden, aufschrieen, als Padre Zanotelli wenige Tage nach Beginn der Operation „Iraqi Freedom“ in Rom am regenbogendekorierten Altar die jährliche Gedenkprozession für Oscar Romero zum antiamerikanischen Aufmarsch umfunktionierte: Es stehe der ehrwürdigen Kirche nicht an, die Farben des Lasters zu übernehmen, so ihr berechtigter Einwand.

Doch flugs war das „Pace“-Marketing mit einem eigenen Geschichtsbild-Update zur Stelle: Schon vor Jahrzehnten sei der Regenbogen Symbol „der italienischen Friedensbewegung gewesen“, und zum Beleg dafür mussten ausgewählte Bilder von vereinzelten Auftritten von Xaverianer-Mönchen auf politischen Demonstrationen herhalten, die unter den Farben, die in der Bibel für das Ende der Sintflut stehen, für ihre Missionarstätigkeit warben. Der damit formulierte Anspruch war klar: Auch wenn damals in Italien von einer politischen Bewegung unter dem Regenbogen keine Rede sein konnte, gehörte das Symbol schon immer denen, die es heute vermarkten. Die Lesben und Schwulen haben es sich nur zeitweilig geborgt und müssen den homophoben Wortführern des Friedens mit dem Islamismus im Grunde noch dankbar dafür sein.

 

Stonewall Inn, New York City, USA

 

Erinnern wir uns: die politische Voraussetzung für den Rosa Winkel der Nazis war der Bruch mit dem libertären Geist der Zwanzigerjahre. Die Nazis überließen aber in diesem Falle der Linken die Rolle der homophoben Avantgarde, die das „reine“ Deutschland vor den „perversen“ Nazis retten wollte. Damals kritisierte der Westemigrant Klaus Mann die homophobe Diffamierungskampagne der Weimarer Linken gegen den nationalsozialistischen Terroristenführer Ernst Röhm, weil sie einem gefährlichen antiemanzipatorischen Rollback den Weg bereiten könnte.

Vergeblich.

Heute alliiert sich die Linke mit dem Islamismus, der in seiner vorherrschenden saudisch-wahabitischen Variante die Homosexualität ihrer theokratisch feststehenden Nichtexistenz durch Steinigung zuführen will. Dabei ist ihr Blick auf sexuelle Andersartigkeit der gleiche: der in der politischen Mitte angekommene Antiimperialismus des homophoben Flügels der 1968er Bewegung begreift sie ebenso wie der islamistische Faschismus als Ausdruck westlicher Dekadenz und unbotmäßiger Individualisierung. In der antiamerikanischen Propaganda reaktualisiert sich das Ressentiment, mit dem die Sozialdemokratie des Kaiserreichs und der 1920er Jahre populistische Stimmungsmache betrieb, und mit denen die autoritären K-Sekten der 1970er Jahre, deren Führer jetzt im Außenministerium sitzen, erfolglos gegen das Erstarken der zweiten Schwulenbewegung ankämpften.

Heute schweigen die Friedensfreundinnen und -freunde unter der „Pace“-Fahne peinlich berührt dazu, dass Schwule in den islamistischen Diktaturen mit der Rechtfertigung verfolgt werden, dass sie mit dem Feind kollaborierten, weil sie seine wesensfremde westliche Lebensweise übernähmen und Produkte eines perfiden Kulturimperialismus seien.

Es war kein Zufall, dass sich das Stonewall Inn 1969 in New York City, USA, befand; es ist kein Zufall, dass die Lesben- und Schwulenbewegung der Vereinigten Staaten die selbstbewussteste community auf diesem Planeten darstellt.

 

Kill me!

 

Die der italienischen Anti-Globalisierungs-Bewegung angehörende Gruppe „Queer for Peace“, die sich damit in der radikalen Tradition der 1969er Bewegungsschwestern wähnt, ist sich nicht einmal zu bescheuert dazu, auf dem Queeruption-Festival im Mai 2003 in Berlin zu verlautbaren, es sei ihr wichtiger, „als Schwule Teil des palästinensischen Befreiungskampfs“ zu sein, als sich für das Überleben von Schwulen unter dem Terror-Regime der Palästinensischen Autonomiebehörde einzusetzen. Deren Situation wäre zwar schlimm, aber der Feind wäre eben noch schlimmer, und da ja „bloß“ Kollaborateure und nicht Schwule gemordet würden, müsse man solche Dinge eben bis nach dem Sieg über die Besatzung zurückstellen. Diese Haltung der Aufopferung der sexuellen Freiheit ist es, die in den 1930er Jahren der Schwulenbewegung aus der Weimarzeit aufgezwungen werden musste, damit sie sich später eingeschüchtert in die Konzentrationslager abführen ließ. Diese Haltung ist es, die die Antiimperialisten mit den Proklamationen des Heiligen Stuhls und den Propagandisten der saudischen Priesterdiktatur in Riad eint, und die jetzt durch das Hijacking des kalifornischen Regenbogens als prominentestem Symbol der sexuellen Freiheit auch uns aufgezwungen werden soll.

In vorauseilendem Gehorsam verpflichtet sich schon einmal der Kreuzberger CSD auf die Allianz mit potentiellen Homo-Mördern. Der „wuchtige Schlag gegen die patriarchale Politik des Imperialismus“ hört sich ziemlich deutsch an: „Menschenrechte dürfen kein Vorwand (für Krieg, Anm. d. V.) sein, ‚gerechte’ oder ‚humane’ Kriege gibt es nicht.“ So fabulierte es während des Irak-Krieges von jedem Lautsprecherwagen, gemeint ist hier nur eines: egal, welches Regime Massenmord und Unterdrückung praktiziert – solange es der jeweiligen „Kultur“ entspricht, geht es in Ordnung. In diesem Falle aber heißt es noch mehr: es geht in Ordnung, auch wenn wir selbst zu den künftigen Opfern gehören könnten. Und wir mutmaßen nicht nur, sie sagen es so: „Gegen Sextourismus und gegen den Export westlicher Lebensstile in andere kulturelle Kontexte!“ Das ist der Freibrief für den Islamisten, dem Homosexualität ebenso westlicher Lebensstil ist wie die Emanzipation der Frau, das ist das Bekenntnis zur Ethnie, zum Land, zur Region, zum Volk als unentrinnbarem Schicksal: Welche Ohrfeige für tausende Flüchtlinge aus dem Süden, deren antirassistische Freunde und Freundinnen sie wieder heimführen wollen! Und mehr noch: Letztlich heißt die Forderung nach einem Exportverbot für westliche Lebensstile: Weg mit Israel – weg mit dem einzigen Staat im Nahen Osten, in dem Schwule, Lesben und Transsexuelle Bürgerrechte genießen.

Wer vorhat, durch Neukölln und Kreuzberg zu demonstrieren, mag versucht sein, die Forderungen den Gegebenheiten anzupassen; aber einen Umzug sexueller Minderheiten auf antiimperialistisches und islamistisches Niveau zu bringen, dazu gehört schon eine gehörige Menge Selbstverleugnung. Voraussetzung ist, nicht zur Kenntnis zu nehmen, dass der Schwulenhass migrantischer Jugendlicher nicht mit deren wie immer gearteter Kultur zusammenhängt, sondern deren persönliche und politische Entscheidung und ihr Bekenntnis zum Tugendterror ist, und zu ignorieren, dass der Antiamerikanismus und der Hass auf Israel sich auf jene Aspekte westlicher Gesellschaften kapriziert, die zugleich die (Über)Lebensbedingungen für sexuelle Minderheiten – die sich, nebenbei bemerkt, auch durch Dekonstruktion nicht eliminieren lassen – darstellen.

Auf den Massenaufmärschen des alten Europa im vergangenen Winter wehte der gestohlene Regenbogen neben der Maschinenpistole auf dem gelben Banner der Hamas, den saudischen Säbeln auf der grünen Flagge des Jihad und der Fahne Saddam-Iraks. Das ungefragt übernommene Symbol hat nicht dazu beitragen können, den Friedensbewegten die sexualemanzipatorischen Voraussetzungen des Friedens nahe zu bringen, sondern im Gegenteil dem antiamerikanischen Ressentiment ein neues Erkennungszeichen verschafft. Von 1978 bis 2002 war der Regenbogen in der öffentlichen Wahrnehmung queer. Von jetzt an wird er mit dem antiamerikanischen Wahn assoziiert, der Saddam an der Macht belassen wollte, den Islamismus mit einer antiisraelischen „Entspannungspolitik“ (Kanzlerberater Egon Bahr) umarmen möchte und jede Freiheit der/des Einzelnen der Ideologie seiner neuen Bündnispartner zu opfern bereit ist.

 

Solidarity

 

Die „Pace“-Fahne ist also ganz und gar kein Zeichen der Liberalisierung des Stellvertreters Gottes auf Erden und seiner linken wie faschistischen Bündnispartner, sondern der Versuch, auch noch den Regenbogen zu einer Verpackung zu machen, in der uns die Homophobie entgegentritt, die dem politischen Gottesgnadentum – ob islamisch oder christlich – notwendigerweise zu eigen ist. Deren Ausprägung in den palästinensischen Autonomiegebieten bedeutet für Schwule dort nicht nur Morddrohungen durch ihre Familien, sondern auch körperliche Übergriffe durch Vertreter der Autonomiebehörde. So setzt die Polizei in Flüchtlingslagern Spitzel ein, die sich als Schwule tarnen, um ihre Sexpartner dann ebenso als verdeckte Sex-Ermittler anzuwerben – anderenfalls drohen Haftstrafen, Vergewaltigung durch Polizeibeamte, Folter. Dazu gehört während des Verhörs ausgezogen zu werden, bis zum Hals in Abwässern stehen zu müssen, den Kopf bedeckt mit einem Sack voll Fäkalien, und dann in eine dunkle Zelle geworfen zu werden, die mit Insekten und anderen Lebewesen verseucht ist, das Verhungern und Verdursten Lassen, Schneiden mit Glasscherben, Toilettenreiniger in die Wunden zu gießen.

Auf Anfragen zu diesem Thema teilten offizielle Stellen in der Palästinensischen Autonomiebehörde mit, man habe kein Problem mit diesem Thema, da „es keine Homosexuellen gibt, die in den Autonomiegebieten leben“, so Freikh Abu Meday, ehemaliger Justizminister der Palästinensischen Autonomiebehörde. Die Schikanierung von Schwulen ist aber nicht die Tat einzelner Schwulenfeinde in den Institutionen der PLA, sie ist praktisch offizielle palästinensische Politik. „Die Verfolgung von Schwulen unter der palästinensischen Autonomiebehörde kommt nicht nur von den Familien oder den islamischen Gruppen, sondern von der Autonomiebehörde selbst“, sagt Shaul Ganon von Agudah, einem Verband von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgenders in Israel (http://agudah.israel-live.de).

Zwar gibt es in den palästinensischen Gebieten eine Reihe von Organisationen, die sich für die Menschenrechte einsetzen. Doch wurde nach israelischen Berichten erst kürzlich eine palästinensische Organisation für die Rechte der Frauen verboten und ihre Aktivitäten als gesetzeswidrig bezeichnet. Die meisten der „Menschenrechtsorganisationen“ der Palästinensischen Autonomiegebiete stehen nach Angaben der Agudah zudem unter der Aufsicht radikalislamischer Bewegungen, wie dem Islamischen Jihad, Hamas etc.
Wie in vielen anderen muslimischen Ländern wird Homosexualität auch in der Palästinensischen Autonomiebehörde als „Verbrechen gegen den Islam“ verfolgt. In einigen Fällen wurden palästinensische Männer als Kollaborateure der Zusammenarbeit mit dem Staat Israel bezichtigt und einem Familiengericht übergeben.

Weil die Welt die palästinensische Autonomiebehörde nicht dazu gezwungen hat, Schwule zu akzeptieren, suchen palästinensische Homosexuelle in zunehmendem Maße Zuflucht in dem einzigen Staat der Region, der Schutz bietet: Israel. In den letzten Jahren haben sich Hunderte von schwulen Palästinensern, hauptsächlich aus der West Bank, nach Israel eingeschlichen. Mit einem Hilfsprogramm zur Unterstützung homosexueller Menschen in den Palästinensischen Gebieten versucht die Agudah in Israel seit diesem Frühjahr, Hilfestellung für politisch verfolgte Palästinenserinnen und Palästinenser zu leisten. Angeboten wird Hilfestellung bei der Unterkunftsbeschaffung durch geheimgehaltene Quellen in Israel und bei der Ausstellung von Aufenthaltsgenehmigungen durch israelische Behörden; Lobbyarbeit bei der internationalen Öffentlichkeit; Unterstützung bei der Antragsstellung für ein Asyl und Anerkennung als „Flüchtlinge“ in westlichen Ländern; Bereitstellung eines örtlichen Krisentelefons auf Arabisch.

 

Wir werden auf dem Schöneberger CSD Spenden für Agudah zu sammeln, um gegen die friedensbewegte Selbstbezüglichkeit von links bis rechts unsere Solidarität mit Israel und für „westliche Lebensstile“ zu demonstrieren.

 

Treffpunkt: Samstag, 28.6., 14 Uhr, U-Nollendorfplatz, an der Rosa-Winkel-Gedenktafel.

 

In der Nacht vom 13. Juni demonstrierten zwei Dutzend mit Palästinensertüchern vermummte Antisemiten auf dem Kreuzberger Heinrichplatz gegen Israel, sie riefen anti-israelische Parolen und verbrannten eine israelische Fahne – unter den Augen hunderter Gäste der umliegenden Kneipen, von denen niemand eingriff. Deswegen werden wir auch auf dem Kreuzberger CSD zugegen sein: Es gibt keine passendere Gelegenheit um dagegen zu protestieren, dass Kreuzberg zur No-go-area für Juden und Freundinnen und Freunde Israels wird.

 

Treffpunkt: 16.30 Uhr, Hermannplatz, vor McDonald’s.

 

*Kein Frieden ohne Befreiung!

 

queer.for.israel

 

www.queerforisrael.tk

queerforisrael@gmx.de

SPALTE3-AKTUELL-RUBRIK

SPALTE3-AKTUELL-DATUM


SPALTE3-AKTUELL-TITEL


SPALTE3-AKTUELL-TEXT

Frühere Aktivitäten sind im Aktuell-Archiv aufgeführt. Dort gibt es auch einige Audio-Aufnahmen.


Zum Aktuell-Archiv

Alle bisher erschienenen Ausgaben der Bahamas finden Sie im Heft-Archiv jeweils mit Inhaltsverzeichnis, Editorial und drei online lesbaren Artikeln.


Zum Heft-Archiv

Reprint Band 2

A1 Plakat

Für Israel

gegen die postkoloniale

Konterrevolution

Zum Shop

Reprint Bände

Reprint Bände

Nachdruck von

jeweils 10 Heften

Zum Shop

Buch von Justus Wertmüller

Verschwörungen

gegen das

Türkentum

218 Seiten, 15 €

Zum Shop

Bahamas Stofftasche 38 x 40 cm

Stofftasche

38 x 40 cm

Zum Shop

Ansteckbutton 25 mm

Ansteckbutton

25 mm

Zum Shop