nadir putscht gegen sich selbst
Unter „Grundsätze“ scheibt nadir: „Die politische Neubestimmung der Linken steht weltweit auf der Tagesordnung. (...) Wo nicht mehr einfach weitergemacht werden kann, stolpert man zunehmend über alte Dogmen und Schein-Wahrheiten, die es zu Genüge gab und gibt .“ Doch damit nicht jemand auf die Idee käme dabei würden Ansprüche gestellt, folgt bald darauf die paternalistische Beruhigung: „Wir wollen Teil sein in der Wieder-, Weiter- und Neu-Entwicklung einer emanzipativen Perspektive, die international und internationalistisch allen Widerständen und Kämpfen eine gemeinsame Richtung gibt – you´ll never walk alone.“ Wie ein f.e.l.s. in der Brandung steht man zusammen gegen den Feind: „Auch wenn es kein Problem mehr ist, bei AOL oder T-Online eine Homepage zu bekommen, so ist dieser Ort unreflektiert gewählt und mensch begibt sich in die Abhängigkeit von Konzernen, die nicht an (unzensierten) Informationen sondern am Geschäft interessiert sind. Sie setzen sich nicht für die Meinungsfreiheit ein, wie verschiedene Zensurmaßnahmen, z.B. gegen die radikal, gezeigt haben.“ nadir ist nicht am Geschäft sondern an der Gemeinschaftshygiene interessiert und so bekam die BAHAMAS am 26.2. Post vom Spacewart: „Der Rausschmiss begann bereits vor dem 11.9. (...) Wir begruenden das nicht weiter (...) Wir werden zwei Wochen nach Senden dieser Mail Euren Webspace loeschen, ebenso Eure Mailadresse.“
Angesichts davon, daß dies auch bei Nadir umstritten war – die nadir-redaktion-eins schrieb von einem „Putsch“, den ein „Teil der nadir-Crew“ inszeniert habe – darf man gespannt sein ob man davon noch hören wird.
Die BAHAMAS ist ab sofort jedenfalls unter www.redaktion-bahamas.org zu finden und unter mail@redaktion-bahamas.org zu erreichen.