Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas! Solidarität mit Israel!

Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus am 12. Juni 2010

Redebeitrag der Aufgelösten Gruppe Magdeburg

WER DIE LINKSPARTEI WÄHLT,

WÄHLT DEN WELTWEITEN DSCHIHAD

 

Alles, was Deutschland so hässlich macht, sammelt,

konzentriert und findet sich in der Linkspartei. Auch wenn die

einzelnen ihrer Mitglieder einander spinnefeind sein mögen, sie

eint der gemeinsame Wille zur Israelkritik. Bei Gregor Gysi

klingt die so: „Israel versucht seit geraumer Zeit den

Gazastreifen, in dem es seine Besatzung aufgegeben hat,

abzuriegeln. Dazu hat Israel kein Recht.“. Ein Arbeitskreis

seiner Partei, der sich den Namen „Schalom“ (zu deutsch:

Frieden) gegeben hat, pflichtet ihm bei: „Die Blockade muss

und wird verschwinden, sobald Hamas Israels Existenzrecht

anerkennt und dem Terror abschwört.“

Israelkritik, das ist der die Tat vorbereitende Vorwurf gegen das

konkrete militärische Vorgehen des jüdischen Staates. Sie ist die

Sache von Politkadern, die mit allem, was sie anfangen, Staat

machen wollen und deshalb Israel hassen. Sie hassen Israel,

weil die Existenz dieses Staates das Hohngelächter über ihre ist.

Denn Israel ist nichts als die Bewaffnung seiner Bürger und ihr

Kampf dafür, dass nie wieder ein Antisemit Hand an einen

Juden legen kann. Israel ist die Staat gewordene Emanzipation

der Juden von der Politik und all jenen, die sie mit ihnen und

gegen sie betreiben wollen. Jeder seiner Kriege, jede Vergeltung

der die Judenvernichtung ins Werk setzenden Raketenangriffe,

jede Blockade gegen Gaza zeigt denen, die nach Auschwitz

weiter die repressive Egalität umsetzen, d.h. deutschen Staat

machen wollen, dass sie im Unrecht sind. Sie sind im Unrecht,

weil nichts als die Rettung des Individuums, des einzelnen,

besonderen, bedrohten und schwachen Menschen noch Politik

zu rechtfertigen vermag. Die Kritik an der Politik Israels, das ist

die Kritik der Linkspartei, die Volkspartei sein will. Ihre Kritik

ist der Angriff gegen den Widerstand der bedrängten Kreatur

gegen die physische Auslöschung. Weil solche Kritik

ungeheuerlich ist und ausgesprochen auch so erscheint, müssen

sie Israelkritiker über die Praxis der Vernichtung schweigen

oder lügen und machen das auch. Israelkritik, das ist der

fortlebende Geist des Judenmordes.

Wer dies bis zu den Ereignissen auf der Mavi Marmara nicht

gesehen hat, den trifft der Vorwurf, Israel und das linke

Gewissen der Deutschen nicht verstanden zu haben. Wer es jetzt

nicht sieht, der ist nicht blind, nicht dumm, nicht kindlich oder

unwissend, wer es jetzt nicht sieht, der will es nicht sehen, weil

er sich eine feine Rechnung ohne den Wirt gemacht hat, nach

der sein persönliches Bündnis mit den Raubmördern ihn vor

deren Schandtaten bewahren wird.

Wenn zwei Abgeordnete des deutschen Bundestages ein Schiff

mit dem Ziel betreten, eine israelische Seeblockade zu

durchbrechen; wenn sie dazu ein Bündnis mit Islamisten

eingehen, die nur eines, Juden töten und (was dasselbe ist) einen

Sieg über Israels Armee erringen wollen, dann sind es nicht

Blinde, sondern Lügner, die Israel einen Angriff in die Schuhe

schreiben und den vor Hass schäumenden Linken auch nur ein

Wort drucken oder übertragen, anstelle ihre Tat als das zu

denunzieren, was sie war: ein bewaffneter Angriff gegen Israel,

eine Propagandaktion im Bündnis mit der und für die Hamas,

ein Aktionspakt mit Judenmördern gegen die Juden, ein

Transport humanitärer Güter für den Krieg gegen Israel, eine

Lüge, die zum Mord schreitet und den Frieden im Munde führt.

Kurz: es war die praktisch gewordene Israelkritik, die aller Welt

gezeigt hat, dass ihr Lamento über Israels Kriege und Blockaden

das der verfolgenden Unschuld ist, die es auf das Leben der

Juden abgesehen hat.

Gregor Gysi war der erste, der am 31.Mai, wenige Stunden nach

den ersten Berichten von der Mavi Marmara, ganz genau

bescheid wusste und eine Pressemitteilung herausgab, laut der

israelische Soldaten einseitig das Feuer auf „friedliche

Menschen“ eröffnet haben. Später gab es von der Linkspartei

nicht etwa eine öffentliche Entschuldigung für solche Hetze im

Stil des Stürmers, sondern noch mehr davon. Mit „Die Herrschaft

über die Bilder haben jetzt die Israelis“ tat die Linksfraktion im

Reichstag einen Tag, nachdem Gysi ein israelisches Massaker

erschaffen hatte, kund, was alle Antisemiten über die Medien

wissen und machte sich damit, wie schon so oft zuvor, zu ihrer

politischen Partei.

Gysi macht sich zum deutschen Sprecher der Hamas und verlangt

„vom Bundespräsidenten, vom Bundestagspräsidenten, von der

Bundeskanzlerin und vom Bundesaußenminister, dass sie sich

unverzüglich gegenüber der israelischen Regierung für [...] das

Ende der rechtswidrigen Abriegelung des Gazastreifens

einsetzen.“ Guido Westerwelle verlangt von der israelischen

Regierung das, was Gysi von ihm will. Die Zeitungen drucken die

Bluttat der antizionistischen Furie zum Angriff israelischer

Soldaten auf friedliebende Lieferanten humanitärer Güter für

Gaza. Barack Obama sagt einen Termin mit Netanjahu ab und

telefoniert mit Erdogan, der zuvor Israel „Bestrafung“ angedroht

hat, wie der antisemitische Mob, der in Istanbul und allen

europäischen Großstädten hetzt und demonstriert. Die Israelkritik,

deren Avantgarde in Deutschland die Linkspartei ist, verwirklicht

sich als Einheit der antisemitischen Banden und der politischen

Rackets, als Ideologie, die ihre Verschmelzung im Weltkrieg

gegen Israel vorbereitet.

Der Bundesarbeitskreis Schalom in der Linkspartei zeigt, wozu so

ein Bündnis aus „israelsolidarischen“ und Hamas-nahen

Israelkritikern führt. Diese dem Frieden sich verpflichtet fühlende

Gruppe schreibt eine Erklärung „zu den Reaktionen auf den Stopp

der Free-Gaza-Flottilie“, weil sie über die Vorgänge auf der Mavi

Marmara Stillschweigen bewahren möchte und genau das mit so

einer Erklärung können. Sie lassen sich auf anderthalb Seiten

über die Besatzung der Friedensflotte aus aber erwähnen nicht

einmal, dass diese einen bewaffneten Angriff auf israelische

Soldaten geplant und durchgeführt hat. Wer wie der BAK

Schalom schreibt: „Es ist bedauerlich, dass die drei Linken-

Politiker_innen - Norman Paech, Annette Groth sowie Inge Höger

- in diese gefährliche Situation gelangten“ ist sich mit ihnen einig

darin, dass sie Opfer einer jüdischen Aggression wurden und

nicht etwa zur Rechenschaft gezogen werden müssen wegen ihres

Angriffes auf Israel und ihrer Duldung des Lynchens der

israelischen Soldaten durch ihre islamistischen Bündnispartner.

Diese abscheulichen Taten interessieren Politiker wie vom BAK

Schalom einen Scheißdreck, weil sie wissen: „Die Infragestellung

der israelischen Blockadepolitik kann [!] niemandem zum

Vorwurf gemacht werden.“ Sie schreiben „kann“ und meinen

„darf“, weil sie im autoritären Umlügen von Ideologie in

Wahrheit ihre Freiheit finden.

Nachdem diese mit „Schalom“ grüßenden Hippies für „Solidarität

mit den Palästinenser_innen“ über drei Seiten die Antisemiten

ihrer Partei zu unwissenden und unmündigen Opfern

umgeschrieben haben, muss dann auch feststehen, dass die Juden

selbst schuld sind (sein müssen) am Antisemitismus. „Das

tragisch ausgegangene Manöver zur Durchsetzung der Blockade

war Öl für das Feuer des antisemitischen Mobs.“ und nicht etwa

Gregor Gysis antisemitische Propaganda.

Jeder, der es mit der Linkspartei hält, stellt sich auf die Seite des

als Propaganda längst geführten Weltkriegs gegen Israel. Die

Linkspartei ist die Partei des Dschihad, ihre Mitglieder seine

Parteigänger.

Aufgelöste Gruppe, Magdeburg, 10.6.2010

V.i.S.d.P: Lutz Bergmann, Hegelstraße 5, 39104 Magdeburg