Deutschland überall(es) - Bahamas Nr. 71
Bahamas Nr. 71
Sommer 2015


Deutschland überall(es)


Böser Adolf, guter Richard. Ein ganz besonderer Nachruf auf Richard von Weizsäcker, den Altmeister der deutschen Befreiungslüge. Uli Krug untersucht 30 Jahre nach dessen berühmter Rede die Folgeerscheinungen.

Wenn Die Toten kommen! ist deutsche Kernkompetenz in Sachen Flucht und Vertreibung gefragt. Über die geistige Nähe des Zentrums für politische Schönheit und des Bundes der Vertriebenen Lisa Lübars und Justus Wertmüller.

Wenn 70 Jahre später die Hauptsache Mensch ausgerufen wird, kommt selbst der DDR-Vorzeigeroman Nackt unter Wölfen zu neuen Ehren. Sören Pünjer spürt den Gründen nach, warum die Neuverfilmung des Romans alle Deutschen tief bewegen konnte.

Der Existentialismus war nach 1945 die Philosophie des deutschen Neuanfangs. Magnus Klaue über den Unterschied zwischen der Heimholung eines französischen Kameraden und der notwendigen Abneigung gegen das existentialistische Freiheitspathos.

Nicht so bleiben, wie man ist! Warum diese vernünftige Forderung den Parolen „Kein Mensch ist illegal!“ und „Refugees Welcome“ nicht eigen ist, über falsche Freunde und echte Feinde der Flüchtlingsintegration also, Justus Wertmüller.

Freiheit stirbt mit Sicherheit. Was Ideologiekritik in Zeiten der Griechenland-Krise zu leisten vermag und warum man sich weder in Antiimperialismus noch in eine bequeme Kritik des Ganzen flüchten kann, von Dominique Goubelle.

Im Angesicht des Weltzustandes ruft Thomas Becker aus: Ami come back! Warum das weder mit Nostalgie noch autoritärem Denken zu tun hat, sondern einer ernüchternden Analyse der Weltmacht folgt.

Der Neger ist tot, es lebe der Neger! So lässt sich der platte Inhalt einer allseits gefeierten Kritik der schwarzen Vernunft zusammenfassen, deren Erfolg Paulette Gensler Anlass ist, seinen Ursachen auf den Grund zu gehen.

Keine Ahnung – null zu haben, war die Voraussetzung für die Karlsruher Revision des Kopftuchurteils. Uli Krug prognostiziert die Konsequenzen, wenn der Souverän auf seine Souveränität gewollt verzichtet, und erläutert, warum die SPD sich längst in Sozialseparatistische Partei hätte umbenennen sollen.

Die Furcht vor permanenter Sexualisierung ist bei weitem kein islamisches Phänomen. David Schneider nimmt das Kopftuchurteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Anlass, den Zusammenhang von deformierter Sinnlichkeit und dem Bedürfnis nach islamophiler Pädagogik darzulegen.

Das eigenständige Sexualleben seiner Tochter ist Ein nicht nur amerikanischer Alptraum Barack Obamas. Wie eine antisexistische Matratzenperformance auf dem College-Campus zum bedeutendsten Kunstwerk des Jahres hochgejubelt werden konnte, von Justus Wertmüller.

Der nachbürgerliche Hass auf Vermittlung liegt der linken Forderung nach einem Recht auf Stadt zugrunde. Mit diesem Recht will man dem urbanen Leben sein Bestes nehmen. Worin das besteht, erläutert Mario Möller.

Es war Das letzte Gefecht der westdeutschen Linken. Jan-Georg Gerber blickt zurück auf die Demonstration „Nie Wieder Deutschland“ vor 25 Jahren und ihre Bedeutung für den nachfolgenden Zerfall.

Im Heft-Archiv können weitere Titel und Texte eingesehen werden. Welche der Hefte noch bezogen werden können, ist dort ebenfalls ersichtlich.

Texte und Aktivitäten

Stellungnahme

Gegen Islamismus und Faschismus

Die Antifa Suhl/Zella-Mehlis zu den Ausschreitungen im Suhler Erstaufnahmelager am 19. August

Buchvorstellung

Wert und Wahn

mit Thomas Maul

13. September, 19:30

Laidak, Berlin-Neukölln

Mehr Texte und Hinweise zu Aktivitäten im

Neu: Aufnahmen im


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