Die Verdammten dieser Erde - Bahamas Nr. 66
Bahamas Nr. 66
Sommer 2013


Die Verdammten dieser Erde


Anlässlich neuester Textsäuberungen in Kinderbüchern erklärt Jan Singer, warum Aktualisierungen von Sprachgebrauch und Menschenbild nicht den Volkspädagogen und Wortpolizisten überlassen werden dürfen.

Moderne Banden wie die Hottentotten vom Stamme pc kämpfen mit der Waffe moralischer Erpressung. Claude-Antoine Nwambele über das Wesen der political correctness und das Problem ihrer Anhänger mit dem Wort Neger.

Die Arbeit am Glück der Gemeinschaft zum Schaden des Einzelnen. Das ist das Lernziel des Schulfaches Glück. Knut Germar über die Pervertierung des Glücksbegriffes durch die Pädagogik.

Der letzte Marxist. Gedanken zum Tod von Robert Kurz. Von Uli Krug

Alles fließt dahin, so auch längst der Unterschied zwischen Wohnen und Reisen. Magnus Klaue über die Nähe von Touristen und Touri-Bashern sowie den Rollkoffer als Symbol.

Wer aus Jesus einen „Märtyrer des Nichtidentischen" macht, propagiert die Erlösung als Amoklauf. Zu Christoph Türckes Bibelexegese Thomas Maul.

Man muss nicht weit Über den Tellerrand schauen, um das deutsche Gesetz zur Legalisierung der Beschneidung als Türöffner für die Genitalverstümmelung von Frauen zu erkennen. Von Thomas von der Osten-Sacken

Und wer ist so fremd wie der Jude?, fragt Justus Wertmüller angesichts des bestehenden Unvermögens, zwischen Israel, Judentum und Juden unterscheiden zu können.

Das „Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung“ ist ein weiterer zivilisationsfeindlicher Schritt Into the Wild. Philippe Witzmann über das Bedürfnis nach Herkunft und Ursprung.

Der neueste Angriff auf das Individuum nennt sich Inklusion. Seine Protagonisten hängen einer Identitären Wahnvorstellung an. Von Sören Pünjer

Das Türkentum macht mobil gegen deutschen Rassismus und „eigene“ Abtrünnige. Murat Yörük über türkische Staatspropaganda und deren Lautsprecher rund um den NSU-Prozess.

Heute noch dem Konzept der Autonomie nachzuhängen, ist nichts weiter als Unangebrachte Nostalgie. Uli Krug über das notwendige historische Scheitern des italienischen Operaismus.

Gegen die Freiheitsemphase Wiener Partisanen der Gegenwart ist an den Fluch des Bewusstseins zu erinnern. Thomas Maul über Subjektkritik und Antihumanismus.

Foucaults falsches Bild vom Menschen, der Wie ein Gesicht im Sand verschwände, hat dennoch einen Wahrheitsgehalt. Magnus Klaue über den Unterschied zwischen der rettenden Kritik und neumodischer Subjektaufrüstung.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft soll dafür genutzt werden Untadelige Politiker von der SPD von Israelhass weiß zu waschen. Von Daniel Leon Schikora.

Im Heft-Archiv können weitere Titel und Texte eingesehen werden. Welche der Hefte noch bezogen werden können, ist dort ebenfalls ersichtlich.

Texte und Aktivitäten

Vortrag & Diskussion

Black or White

Über Critical Whiteness als neue Rassenkunde

Mit Philippe Witzmann

19. Juni 2013

19:00 Uhr

Melanchthonianum

Universitätsplatz 8/9

Halle (Saale)

Der Aberglaube des Positivismus

Mit Jörg Huber

19. Juni 2013

18:30 Uhr

Hochhaus der Hochschule Darmstadt

Café Glaskasten

Die überflüssigen Ideologen

Mit Magnus Klaue

27. Juni 2013

19:00 Uhr

Universität Leipzig (GWZ)

Raum 2.010

Mehr Texte und Hinweise zu Aktivitäten im:


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